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IFE realisiert Windkraftanlage für Wasserwerk Hasselt

Nach komplexem Genehmigungsverfahren wird nun Trinkwasser mit Grünstrom gefördert.

Das Wasserwerk in Hasselt hat seine 27 Jahre alte Windkraftanlage ersetzt. Die effiziente Neuanlage versorgt weiterhin die Förderpumpen und hält so den Wasserpreis für die Verbraucher stabil. IFE hat den Wasserversorgungsverband Moormerland-Uplengen-Hesel-Jümme auf dem Weg zur fertigen Anlage begleitet. Insbesondere für die Genehmigung der Anlage galt es, komplexe Aufgaben zu lösen und die Interessen des Wasserverbandes und des Landkreises zu verbinden.

Eine besondere Herausforderung bei diesem Projekt war die genehmigungsrechtliche Zulässigkeit. Hier galt es, komplexen Anforderungen gerecht zu werden, um die dienende Windenergieanlage am Wasserwerk zu realisieren. IFE begleitete den Wasserversorgungsverband auf diesem Weg von Anfang an. An die Planung mit Standortsuche und Infrastruktur schloss sich das aufwändige Genehmigungsverfahren an.

Nach Erhalt der Genehmigung beriet IFE im Einkaufsprozess, übernahm die Bauüberwachung und begleitete die Inbetriebnahme. Im November 2016 wurde der Betrieb der Windkraftanlage des Herstellers Enercon vom Typ E-53 mit einer Nennleistung von 800 Kilowattstunden und einer Nabenhöhe von 60 Metern offiziell an den Wasserverband übergeben, der rund 55.000 Menschen mit Wasser versorgt. „Es ist ein schönes Gefühl nach Jahren der Planung auf die drehende Windenergieanlage zu schauen“, fasst Heinz Hotze, Geschäftsführer des Wasserversorgungsverbandes Moormerland-Uplengen-Hesel-Jümme, zusammen, und ergänzt: „Die IFE ist an dem Erfolg maßgeblich beteiligt. Von der Planung über die Genehmigung bis hin zu den Gesprächen mit dem Lieferanten der Windenergieanlage und der Bauüberwachung wurden wir jederzeit qualifiziert und engagiert betreut.“ Daher stand für den Verband schnell fest, die Zusammenarbeit im Betrieb fortzusetzen. „Mit der technischen Betriebsführung der IFE sichern wir die Wirtschaftlichkeit der Anlage, den technischen Zustand und das Einhalten unserer Betreiberpflichten“, erläutert Heinz Hotze.

Für IFE war das Projekt mit dem Wasserversorgungsverband ein Paradebeispiel. Zum einen im Blick auf die komplexen Anforderungen bei genehmigungsrechtlichen Zulassungen. Zum anderen zeigte es überzeugend, wie sich Versorgungssicherheit (hier mit Trinkwasser, unserem Lebensmittel Nr. 1) und grüne Energie sinnvoll verbinden. „Das Projekt mit dem Wasserversorgungsverband Moormerland-Uplengen-Hesel-Jümme lag mir besonders am Herzen“, führt IFE-Geschäftsführer Pascal Habakuck aus. „Wir konnten eine technisch und wirtschaftlich sinnvolle Lösung zur erneuerbaren Energieversorgung des Wasserwerkes in Hasselt entwickeln. Leider stehen vergleichbare Projekte vor dem Hintergrund der neuen Regelungen zur Ausschreibung und zum Eigenverbrauch wohl vor dem Aus. Das ist sehr bedauerlich, da die kleinteilige und dezentrale Eigenversorgung perfekt die energiepolitischen Anforderungen der Vereinbarkeit von Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltverträglichkeit erfüllt.“

Die Windenergieanlage am Wasserwerk Hasselt profitiert noch von den Einspeiseregelungen des „alten“ EEG. Der erzeugte Grünstrom wird zum überwiegenden Teil selbst verbraucht, der Überschuss ins Netz eingespeist.

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