Anpassung der Schatten- und Schallvorgaben an Windenergieanlagen

Von Laura Piazza

Der Deutsche Bundestag hat am 30.09.2022 das Gesetz zur Änderung des Energiesicherungsgesetzes und anderer energiewirtschaftlicher Vorschriften in der Fassung der Beschlussempfehlung und des Berichts des Ausschusses für Klimaschutz und Energie beschlossen.  Durch die Einfügung des § 31k Abs. 1 Nr. 1 BImSchG können Betreiber von Windenergieanlagen auf Antrag im Fall einer ernsten oder erheblichen Gasmangellage Abweichungen von Genehmigungsanforderungen an optische Immissionen (Schattenwurf) erreichen. Zusätzlich kann auch hier auf Antrag nach §15 eine Befreiung der nächtlichen Abregelungen stattfinden, wenn sich der Schallleistungspegel nicht um mehr als 4 dB(A) im Verhältnis zum bisher genehmigten Wert erhöht. Hiermit soll es den Betreibern bis zum 15. April 2023 ermöglicht werden, die Leistung der WEA zu erhöhen und mehr Strom zu erzeugen.

IFE NEWS

Immer auf dem neusten Stand

Drohne

Von Laura Piazza

Dürfen wir vorstellen? Das ist unsere Matrice 300 RTK mit dem Zenmuse H20 Objektiv des Herstellers DJI. Mit bis zu 55 Minuten Flugzeit, einem max. Windwiderstand von 15 m/s, einer max. Flughöhe von 7.000 m, omnidirektionalem Erkennungs- und Positionierungssystem gepaart mit einer max. 200fachen Zoomoption und vielem mehr, ist diese Drohne der ideale Begleiter, wenn es um präzise Schadenserkennung an Rotorblättern und Türmen von Windenergieanlagen geht. Als Inspektor bzw. Gutachter bei der IFE kann eine Prüfung zum Drohnenpilot daher von Bedarf sein und wird vom Unternehmen finanziell übernommen. Das präzise Steuern und Positionieren der Drohne, sowie eine hohe Kooperationsfähigkeit untereinander stellen die Qualität unserer Endberichte dadurch sicher. 

Stand 24.11.2022

Rumänien Turn

Von Pascal Habakuck

Geschafft!!! Die Inspektoren der IFE kehren zurück aus Rumänien. Hintergrund: Auch in diesem Jahr wurde es wieder International für die IFE. Ein Internationaler Kunde hatte Anfang des Jahres unsere Inspektionsstelle mit über 80 Rotorblattkontrollen an verschiedenen Windkraftanlagen in Rumänien beauftragt. Hierfür wurden zwei komplette Teams gebildet die mit Industriedrohnen vom Typ DJI Matrice 300 RTK und einer H 20 Zenmuse Kamera gestochen scharfe Bilder erstellen konnten. Die Auswertung und Beurteilung der Bilder fand währenddessen parallel in unserem Büro in Emden statt. Nach jedem erfolgten Arbeitstag wurden die Bilder zusammen mit den Checklisten der aufgeführten Mängel hochgeladen und auf unserem Server gesichert.
Ein riesen Lob an die Mannschaft, die die Abarbeitung des Auftrages in der dafür angesetzten Zeit, sogar noch unterschreiten konnten.